Heizen mit Holz – Zukunftssicher und unabhängig

Ob Auto oder Heizung – in Deutschland fragt sich der Verbraucher: „Was ist das Beste für mich, was ist gut für die Umwelt und bietet außerdem Zukunftssicherheit?“

Heizen, aber richtig: nachhaltig mit Holz

Ein moderner Kachelofen, Heizkamin, Kaminofen oder Pelletofen bietet hohe Flexibilität und Unabhängigkeit. Wer mit Holz heizt, nutzt die darin gespeicherte Sonnenenergie und vermeidet Treibhausgase. In Deutschland werden jährlich durch den Einsatz von Brennholz rund 20 Mio. Tonnen CO2 eingespart.

Heutige Holzfeuerstätten zählen zu den zukunftsfähigsten Systemen. Sie sind mit moderner Technik ausgestattet, unter anderem mit elektronischer Steuerung für emissionsarme Verbrennung und niedrigen Brennstoffverbrauch, mit effizienten Wärmespeichersystemen und Wasserwärmetauschern. Aufgrund ihrer Flexibilität lässt sich diese Heiztechnik mit verschiedenen Heizsystemen vernetzen (z. B. über einen Pufferspeicher) und ist für spätere Ergänzungen und Erweiterungen offen. Zudem erfüllen moderne Holzfeuerungen alle aktuellen Umweltstandards und dürfen sogar bei Feinstaubalarm betrieben werden.

Einen immer höheren Stellenwert hat heute die Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von fossilen Energielieferanten. Wer darauf Wert legt, autark zu sein, ist mit einer Holzheizung gut gerüstet für alle Zukunftsszenarien. So kann der Wohnraum auch bei Versorgungskrisen (Stromausfall, Energie-Engpass) beheizt werden.

Bei Niedrigenergie- und KfW-Effizienzhäusern 55 kann deshalb meist durch Kombination regenerativer Energiequellen (u. a. Solarthermie) ein Großteil der Wärmeversorgung gedeckt werden – manchmal sogar der komplette Bedarf. Hierfür bietet sich die Integration einer modernen Holzfeuerstätte an – zum Beispiel mit Wassertechnik und reduzierter Wärmeabgabe.

Mit Feuer und Wasser die richtige Wärme im Haus

Eine herkömmliche Holzfeuerung gibt den größten Teil ihrer Wärme in den Raum ab. Bei einem wasserführenden Kachelofen, Heizkamin, Kaminofen oder Pelletofen hingegen sorgen Feuer und Wasser im Team für optimales Wärmemanagement: Über den integrierten Wasserwärmetauscher gibt der Ofen einen gewissen Anteil seiner (überschüssigen) Wärme an das ihn durchströmende Wasser ab, das in einen zentralen Pufferspeicher eingespeist wird. Von diesem Speicher aus wird die Zentralheizung und die Brauchwarmwasserbereitung unterstützt: Der Ofen erzeugt auch warmes Wasser für Küche, Bad und zum Heizen. So kann eine wasserführende Feuerstätte das Herzstück eines intelligent geregelten Hybrid-Heizsystems sein. Moderne, bedienerfreundliche Regeltechnik stellt sicher, dass erneuerbare Energien Vorrang erhalten.

Kompakte Speicheröfen

Für moderne gedämmte Gebäude eignen sich auch Speicheröfen – kompakte Kaminöfen mit Wärmespeichersystemen (Speicheraufsätzen) – und Kaminöfen mit wärmespeichernder Ofenverkleidung. Die Öfen mit geringer Heizleistung lassen sich platzsparend in den Wohnraum integrieren.

Zukunft einbauen – natürlich vom Fachmann

Für ein integriertes, nachhaltiges Wärmekonzept mit Holz als Energieträger ist der Ofen- und Luftheizungsbauer der richtige Ansprechpartner. Er stimmt das System optimal auf den Bedarf und die individuelle Nutzung ab.

Die Kachelofentage 2018 vom 5. bis 13. Oktober bieten Gelegenheit, sich umfassend über moderne Kachelofentechnologie zu informieren. Die richtigen Ansprechpartner in Ihrer Region finden Sie über das Infoportal der AdK, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V. – www.kachelofenwelt.de.

Text: akz, Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod/akz-o