Erkältet? – Drei Tipps gegen die Schnupfennase

Die Nase läuft, der Kopf dröhnt und der Hals kratzt: Diese unangenehmen Symptome einer Erkältung kennt wohl jeder. Doch es gibt ein paar Tipps gegen die lästigen Beschwerden.

Erkältungsbad kurbelt Immunsystem an

Das Erkältungsbad tut nicht nur wohl, sondern kann gleichzeitig eine sehr wirksame Erste-Hilfe-Maßnahme gegen eine Erkältung sein. Und mit etwas Glück kann man diese damit sogar im Keim ersticken. Die Wärme des Badewassers erhöht die Körpertemperatur leicht und erzeugt so ein leichtes künstliches Fieber. Dadurch passiert das, was auch bei einem richtigen Fieber den Viren zusetzt: Das Immunsystem wird aktiviert und kann sich so besser gegen die Krankheitserreger wehren. Ein Badezusatz mit ätherischen Ölen unterstützt die Wirkung des wärmenden Bads in den Nebenhöhlen und Bronchien. Zu lange sollte man allerdings nicht in der Wanne bleiben: Gesunde Erwachsene sollten bei einer Wassertemperatur von 36 bis 38 Grad Celsius maximal 20 Minuten baden.

Inhalieren befreit die Atemwege

Auch beim Inhalieren gilt: Wärme heilt und lindert. Die feuchte Wärme hilft den Flimmerhärchen in den Atemwegen dabei Keime loszuwerden. Dafür sollte man beim Inhalieren immer durch den Mund ein- und durch die Nase ausatmen. Das verhindert, dass die Erreger aus der Nase in die Bronchien geatmet werden. Bei richtigem  Inhalieren können die ätherischen Öle Erkältungsbeschwerden lindern, indem sie über die Atemwege Entzündungen lindern.

Erkältungssalbe löst festsitzenden Schleim

Wenn Schleim und zäher Husten quälen, kann eine Erkältungssalbe helfen. Einreibungen auf Brust und Rücken mit ätherischen Ölen wie Kiefernnadel- und Eucalyptusöl oder Menthol weiten die Bronchien und lösen den festsitzenden Schleim. So kann man nachts aber auch tagsüber wieder freier durchatmen.

 

Text: AkZ Presse, Foto: grinvalds/istockphoto.com/akz-o