Ohne Bauchweh durch die Festtage

Plätzchen, Glühwein Gänsebraten – seit die ersten Dominosteine in den Geschäften liegen, geht es wieder unweigerlich auf Weihnachten zu. Das bedeutet nicht selten, dass neben Santa Claus auch unerfreuliche Begleiterscheinungen wie Völlegefühl, Blähungen und Sodbrennen vor der Tür stehen. Wir geben Tipps, wie man beschwerdefrei durch die Feiertage kommt.

Es kommt ganz dicke!

Doch machen wir uns nichts vor: Auf dem Weihnachtsmarkt geht es schon lange nicht mehr um filigrane Strohsterne und zartes Engelshaar. Alle Jahre wieder kommt es ganz dicke! Burgunderschinken und Bratwurst, Kartoffelpuffer und Lumumba mit Sahnehäubchen, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte, satt glänzende Schupfnudeln mit wonnigem Sauerkraut, zuckersüße Paradiesäpfel, Mayonnaise, Ketchup… Wer meint, diese Genüsse hinterlassen keine Spuren auf der Waage, hat den „Schuss“ vom Glühwein noch nicht mitgerechnet.

Durch den reichlichen Zucker im Wein schlägt eine Tasse Glühwein mit rund 250 Kalorien zu Buche, der „Schuss“ kommt auf 300 Kalorien. Zählt man dann noch die 700 Kalorien der drei Kartoffelpuffer mit Apfelmus hinzu, erreicht man spielend 1000 Kalorien – die 500 Kalorien des obligatorischen Tütchens mit gebrannten Mandeln noch nicht eingerechnet. Nicht selten sind Völlegefühl und Magenbeschwerden die Folge, noch bevor das Fest überhaupt begonnen hat.

Genuss vs. Disziplin

All den Verlockungen zu widerstehen, ist nicht leicht, aber es gibt eine Reihe natürlicher Mittel, um den Magen bei „Überforderung“ wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Kräuter- und Heiltees mit Kamille, Anis, Fenchel oder Kamille können Magen- und Darmbeschwerden eindämmen und das Wohlbefinden steigern. Ein Tee aus Löwenzahn und Schafgarbenkraut regt den Gallenfluss und die Verdauung an und löst gleichzeitig krampfartige Schmerzen. Eine ultrafeine Mischung aus Mineralien und Spurenelementen bindet überschüssige Säure und stoppt Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden, die durch üppige Speisen, Süßes und Alkohol ausgelöst werden.

Ausgeglichen geht‘s gut

Hat man die Vorweihnachtszeit überstanden, kommen Gänsebraten und Co. auf den Tisch und in den Magen, was dazu führt, dass am ersten Feiertag nicht nur die Kerzen am Baum brennen. Eine Tasse Espresso kann die Verdauung nach einem reichhaltigen Essen zwar ankurbeln, besser allerdings ist die gezielte Zufuhr von Bitterstoffen, die den Stoffwechsel positiv stimulieren und die Verdauungsgänge auf natürliche Weise anregen. Wer auf säurebildende Lebensmittel wie Fleisch oder Teigwaren nicht verzichten möchte, sollte durch Einnahme basischer Mineralstoffe und Zink seinen Säure-Basen-Haushalt ausgleichen. Auch die Einnahme diätischer Lebensmittel mit milchsäurebildenden Bakterien,  sorgen für eine stabile Darmflora.

In dem Sinne also: Frohes Fest und guten Appetit!

Text: medicalpress – Foto: djd/Sanofi/GVS – stock.adobe.com