Wo bleibt der Spaß?

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Schritte und Kalorien zählen, Super-Mama oder Super-Papa sein, dabei immer gut aussehen, kein Speckröllchen zu viel haben und gleichzeitig den super Job haben und fett Kohle nach Hause bringen – dass da kaum noch Platz ist, mal ordentlich und ausreichend Spaß zu haben, ist klar. Vielen fehlt das sogar richtig! So das Ergebnis einer Media Markt Umfrage.

Danach kommt für die meisten Deutschen der Spaß im Alltag zu kurz. Sieben von zehn Befragten wünschen sich mehr davon. Über 80 Prozent glauben sogar, dass es uns mit mehr Spaß besser gehen würde. Aber warum ist uns der Spaß eigentlich vergangen?

Dipl.-Psychologe Rolf Schmiel sagt: „Fast jeder Zweite fühlt sich unter Druck, perfekt sein zu müssen. Bedenklich ist das bei den Jugendlichen. Weit mehr als zwei Drittel der 14- bis 19-Jährigen verspüren diesen Druck. Das geht so weit, dass viele sich durch die Erwartungen anderer regelrecht überfordert fühlen.“

Den Stress machen wir uns oft selbst, indem wir uns zum Beispiel an anderen messen, von denen wir meist nur die Sonnenseite kennen. „Bei Instagram und Facebook sehen wir nur, wie toll es allen anderen geht“, sagt Schmiel. „Dann sehen wir unseren jämmerlichen Alltag, vergessen aber dabei, dass die Menschen nur das posten, was toll ist. Den Zoff mit der Partnerin oder das Runtergemacht-Werden, der Rüffel vom Chef, das sehen wir nie online, und deshalb haben die anderen die perfekte Welt und uns geht’s nicht so gut.“

Mit etwas mehr Spaß könnte es uns tatsächlich deutlich besser gehen: „Mehr lachen hebt die Grundstimmung, es führt zu einer optimistischeren Lebenssicht und tatsächlich – medizinisch gesehen – optimiert es unser Immunsystem, stärkt die Abwehrkräfte und – humorvolle Menschen können mit Stress besser umgehen. Es macht uns sogar darüber hinaus fairer und im Umgang sozialer.“

Quelle: pr/Media Markt

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