Modisch zum Training

Susanne Naue über Sportmode und was beim Waschen zu beachten ist

Sportbekleidung ist funktionell. Aber war’s das schon? Keinesfalls! Denn die meisten Freizeit-, Hobby- und Profisportler wollen darin gut aussehen und sich wohlfühlen.

Sportbekleidung ist also wie reguläre Damen-, Herren- oder Kinderbekleidung ebenfalls der Mode unterworfen?

Auf jeden Fall. Bei allen Herstellern gibt es die Hauptkollektionen für das ganz Jahr. Viele haben sogar noch Zwischenkollektionen. Wir haben beispielsweise gerade Ware für den nächsten Sommer geordert.

Die Grenzen von Sport- und Freizeitbekleidung verwischen also?

Teils, teils. Ein Trikot ist ein Trikot und eine Laufhose eben eine Laufhose. Doch nach dem Training ziehen sich viele Sportler gern ein schickes Sweatshirt oder einen Kapuzenpulli über und wollen dazu passig eine bequeme Hose. Für Mädels gibt es sportliche Tops, die sich super mit Jeans kombinieren lassen und toll aussehen. Hersteller wie Hummel zum Beispiel haben sich darauf längst eingestellt. Auch ältere Menschen, die zur Physiotherapie oder zum Rehasport gehen, kleiden sich gern sportlich-schick.

Zurück zur klassischen Sportbekleidung. Wie kommen Vereins- und Sponsorennamen oder Spielernummern auf Trikots und Shorts?

So etwas macht für uns ein externer Dienstleister. Wir legen mit dem Kunden fest, welche Beflockung wo hinsoll. Der Flocker macht einen Entwurf, den wir mit unseren Kunden abstimmen.

Kann man beflockte Trikots & Co. ganz normal – wie auf dem Pflege-Etikett angegeben – waschen?

Ja, das geht. Nur Weichspüler ist tabu, da sich die Beflockung sonst ablösen kann. Das Problem ist nur, dass manche Waschmittel bereits einen Weichspüler enthalten. Darauf muss man achten.

Foto: pr/Hummel

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