Sicher unterwegs

Fahrräder schenken Kindern eine Menge Freiheit und Spaß an der Bewegung. Möglichst früh sollten sie ihr Können als Pedalritter schulen, damit sie ein Leben lang davon profitieren. Allerdings sollte man beim Kauf der Räder von Anfang an auf gute Qualität setzen. Wer hier Fehler macht, trainiert seinem Kind womöglich Haltungsschäden an -außerdem kommen Billigräder einem später oft teuer zu stehen.

Zunächst einmal sollte man beim Kauf auf die korrekte Größe achten: Sitzend muss das Kind mit beiden Fußspitzen den Boden erreichen können. Wer dies vor Ort testet, kann getrost darauf verzichten, sich mit der Zuordnung der Zoll-Größen zu Kindergrößen auseinanderzusetzen. Wer für ein paar Jahre investieren möchte, sollte allerdings vorsichtig sein. Ein der Größe des Kindes angemessenes Fahrrad ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit. Hier sollte man nicht an der falschen Stelle sparen.

Um Haltungsschäden zu vermeiden, sollte das Kind möglichst aufrecht sitzen. In dieser Position ist es zudem besser sichtbar, hat selbst einen besseren Überblick im Verkehr und kann sich beim Abbiegen leichter umschauen. Daher sollte der Lenker mindestens auf gleicher Höhe wie der Sattel sein – besser jedoch etwas höher. Ebenso spielt der Abstand zwischen Sattel und Lenker eine Rolle. Ist er zu gering, ist der Fahrer gezwungen, den Rücken zu beugen. Dies kann zu Haltungsschäden führen. Um Verletzungen bei einem Sturz zu vermeiden, sollte der Lenker mindestens einige Zentimeter vor dem Sattel enden, wenn man ihn um 90 Grad dreht.

Dicke Reifen sind auf jeden Fall robuster als dünne und empfehlen sich daher bei einem Kinderrad. Und obwohl ein grobes Reifenprofil natürlich viel cooler aussieht, ist doch eine eher glatte Reifenoberfläche für die Fahrt auf Asphalt besser geeignet. Empfohlen für Radanfänger ist zudem eine Rücktrittbremse. Ein geschlossener Kettenkasten vermeidet, dass sich die Hose einklemmt.

Abgesehen davon muss das Zweirad natürlich über die komplette, von der Straßenverkehrsordnung vorgeschriebene Ausstattung verfügen. Mit zusätzlichem Equipment sollte man vorsichtig sein. Spielerisches Zubehör wie Hupen, Körbe, Flaschenhalter oder Deko-Objekte behindern den richtige Umgang mit dem Rad oder lenken zu sehr ab. Es empfiehlt sich also, sich auf das Notwendigste zu beschränken.

Quelle: djd/thx

Foto: pr/djd

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