Neues Bad – stolperfrei

Was tun, wenn die Beweglichkeit nachlässt und das Zuhause zunehmend zu einer Gefahrenzone wird? Insbesondere im Badezimmer ereignen sich immer wieder Unfälle. Daher sind barrierefreie Installationen gerade im Bad wichtig, um ein selbstständiges Wohnen und die tägliche Körperhygiene auch bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Lärm, Schmutz und wochenlange Beeinträchtigungen brauchen die Bewohner beim Umbau nicht zu befürchten. Bereits einfache Maßnahmen mit vergleichsweise geringem Zeit- und Kostenaufwand können die Gefahrenstellen im Bad entschärfen.

Modernisieren in nur einem Tag

Im Alltag hat die Dusche längst das Vollbad ersetzt. Warum also nicht die vorhandene Badewanne gleich zu einer fast ebenerdigen, sicher betretbaren Dusche umbauen? Das ist einfacher möglich, als viele meinen. Wer Barrieren reduzieren und zugleich das Bad optisch verschönern will, kann natürlich im selben Zug auch alte Fliesen ersetzen, die nicht mehr dem persönlichen Geschmack entsprechen. Dazu wird der Umbau der Wanne zur Dusche in ein Renovierungskonzept eingebunden. Fugenlose Wandverkleidungen etwa machen es möglich, alte Fliesen schnell zu verdecken.

Zuschüsse für den Bad-Umbau nutzen

Vom Umbau des alten Badezimmers profitieren übrigens keineswegs nur Senioren: Die geräumige Dusche bietet mehr Komfort für alle Familienmitglieder, zudem erleichtert sie nicht nur die selbstständige Körperpflege, sondern auch die Arbeit von pflegenden Angehörigen. Ältere Menschen ebenso wie deren Familienmitglieder sollten wissen: Der Badumbau kann finanziell gefördert werden, wenn ein Pflegegrad vorliegt. So zahlt die Pflegeversicherung für Maßnahmen, die das Wohnumfeld verbessern, bis zu 4.000 Euro pro im Haushalt lebender Person. Wichtig: Die Förderung muss vor Beginn des Umbaus beantragt werden. Auch die KfW bietet entsprechende Fördermöglichkeiten.

Quelle: 3A-BAD Agentur GmbH & Co. KG, Inning a.m Ammersee – Foto: djd/deutsche fliese.de/Jasba

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