Urlaubsfit statt urlaubsreif

Zum Start in die großen Ferien sollte der Fahrer ausgeschlafen und das Fahrzeug in Topform sein. Um das Auto kümmert man sich mit einem Urlaubs-Check. Schließlich ist nichts ärgerlicher als die Reise mit einem unfreiwilligen Zwischenstopp auf dem Standstreifen der Autobahn zu beginnen.

Sonne und sommerliche Temperaturen setzen nicht nur dem Menschen zu. Stundenlange Fahrten auf dem heißen Asphalt können auch Kühlung und Bremsen, Kupplung und Reifen ins Schwitzen bringen.

Beim Urlaubs-Check nimmt am besten ein Fachmann die Fahrzeugteile unter die Lupe, die auf langen Fahrten besonders belastet werden. Dazu gehören Stoßdämpfer, Lenkung und Reifen. Damit es nicht zum Hitzestau kommt, sind einwandfreie Kühlung und Lüftung für Motor und Fahrzeuginsassen wichtig. Die Klimaanlage braucht regelmäßige Wartung und genügend Kältemittel. Ein sauberer Innenraumfilter schützt vor Staub und Pollen. Steht der Ölwechsel kurz bevor, sollte er besser vor der Urlaubsfahrt durchgeführt werden. Ein Liter Reserveöl gehört ins Reisegepäck. Für das Scheibenwischwasser gibt es spezielle Sommerreiniger, die Insektenreste wirkungsvoll lösen. Mit Hilfe der App „kfz mobil“ lassen sich nach Eingabe der Postleitzahl Kfz-Innungsbetriebe in der Nähe finden, die sich um den Urlaubs-Check kümmern.

Letzte Blicke auf Lüftungsdüsen und Reifendruck

Bevor es losgeht, sind jetzt nur noch ein paar Kleinigkeiten zu tun. Laub in den Lüftungsdüsen kann man bei der Autowäsche selbst entfernen. Nun noch den Luftdruck um 0,3 Bar erhöhen und die Scheinwerferhöhe entsprechend der geplanten Ladung korrigieren, und das Auto ist urlaubsfit. Bei Pkw mit Xenon- oder LED-Lichtsystemen vollzieht sich die Anpassung automatisch. Bei älteren Fahrzeugen mit Halogenscheinwerfern muss noch von Hand an einem Rändelrad feinjustiert werden. Nicht vergessen: Nach dem Urlaub die Scheinwerfereinstellung wieder zurücksetzen.

Warnwesten, Warndreieck sowie Verbandskasten mit gültigem Haltbarkeitsdatum gehören nicht nur für den Urlaub an Bord. Sie sollten immer griffbereit sein. Zusätzlich empfiehlt es sich, einen Liter Motoröl – am besten genau das gleiche, das auch im Motor ist – an Bord zu nehmen sowie zusätzlich erforderliche Additive wie AdBlue, die nicht in allen Ländern erhältlich sind. Eine Flasche stilles Wasser oder Leitungswasser gibt Sicherheit, falls dem Kühler mal Flüssigkeit fehlt. Basiswerkzeug, Starterkabel, ein Wagenheber und Ersatzleuchtmittel bieten erste Hilfe, falls es mal zu kleineren Problemen auf der Reise kommt. Unter www.kfzgewerbe.de gibt es mehr guten Rat zur Reisevorbereitung des Fahrzeugs.

Quelle: pr/djd/Kfzgewerbe – Foto: djd/Kfzgewerbe

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