Wenn der Lack leidet

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Mit Beginn des Frühlings macht der einsetzende Pollenflug nicht nur empfindlichen Nasen zu schaffen. Auch der Autolackierung schmeckt das Erwachen der Pflanzen-, Insekten- und Vogelwelt gar nicht. Beim Parken unter Bäumen ist in diesen Tagen das Auto meist schnell von einer klebrigen Schicht überzogen. „Es ist vor allem die Kombination aus klebrigen Harzen, Pollen, Blattlaussekreten, ätzendem Vogelkot und aggressiver UV-Strahlung, die der Autolackierung im Frühling zusetzt“, erklärt Michael Bross, Geschäftsführer des Deutschen Lackinstituts in Frankfurt am Main. Im Frühling sorgen vor allem die Pollen von Birke, Kiefer, Ahorn, aber auch vom Raps für eine klebrige Schicht, die der Lackierung ihren Glanz nimmt. „Das ärgert den Autobesitzer natürlich“, weiß Bross.

„Allergisch reagiert die Autolackierung aber auch auf falsche Reinigungsmaßnahmen. Wer mit aggressiven Reinigern wie Scheuermilch oder Essigreiniger zu Werke geht oder gar mit einem Haushaltsschwamm oder Mikrofasertuch kraftvoll versucht, die Oberfläche von der Verschmutzung zu befreien, riskiert Schäden an seiner Lackierung.“ Insbesondere bei der Entfernung von Vogelkot ist Sorgfalt angebracht. „Die ätzenden Bestandteile, vor allem von Taubenkot, können im Zusammenwirken mit der UV-Strahlung der Sonne die Lackoberfläche angreifen und nachhaltig schädigen“, erklärt Bross. Wer seinen Wagen unter Bäumen parkt, sollte die Lackierung seines Fahrzeugs täglich auf Verschmutzungen untersuchen und diese möglichst schnell entfernen.

Quelle: pr/spp-o

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