Gesundheit!

© Tatjana Gladskih / Fotolia

Statt dem Frühjahr sprießt die Erkältung. Häufige Symptome sind schmerzhafter Druck im Kopf und trockener Reizhusten. Vermutlich gibt es bei den Erregern, meist Rhinoviren, einen neuen Genfaktor. So können sie noch leichter an die Schleimhäute in Nase, Rachen und Hals andocken. Die Verwandlungskunst der Viren durch Mutationen ist für das Immunsystem eine Herausforderung. Selbst wenn es sich die bis zu 20 grassierenden Erreger merkt, kann gerade schon ein neuer, unbekannter, im Körper ankommen.

  • Niesreiz nicht unterdrücken: Niesattacken freien Lauf lassen. Wird die Nase zugehalten, werden die Viren in die Nasennebenhöhlen und das Mittelohr gedrückt: Infektgefahr! Tipp: In Taschentuch oder Armbeuge (statt Hand) niesen.
  • Nicht schnäuzen: Laut Studie von Prof. Jack Gwaltney (Universität Virginia) presst das Ausschnauben den Nasenschleim noch 10 Mal stärker in die Nebenhöhlen als unterdrücktes Niesen. Tipp: Nase nur abtupfen, Sekret schlucken.
  • Nase nicht drücken: Bei kitzelnder Schnupfen-Nase nicht die Nasenwände gegeneinander drücken. Das fördert das Einnisten der Viren. Tipp: Nasenspitze leicht hochdrücken. Der Reiz lenkt ab.
  • Nicht abschotten: Rhinoviren mögen es mollig. Tipp: 3- bis 4-mal am Tag 5 bis 10 Minuten stoßlüften. Räume nicht überheizen (max. 21 Grad).

pr-akz-o/Foto: Fotolia-Tatjana Gladskih

 

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