What a Peeling!

© sunny_bunny / Fotolia

Zartmacher für raue Haut

Während des Winters hat sich ein Grauschleier aus abgestorbenen Hautzellen, überschüssigem Hauttalg und anderen Schmutzpartikeln auf die Haut gelegt und lässt sie müde, fahl und matt erscheinen. Nur mit einem Peeling wird sie tiefenwirksam gereinigt, wodurch nachfolgende Pflegeprodukte besser aufgenommen werden können. Was die sanfte Abreibung alles kann, fasst beautypress zusammen.

Into the Deep

Während Reinigungsprodukte nur Make-up und Schmutzpartikel von der Hautoberfläche entfernen, arbeiten Peelings gründlicher: Sie befreien die Haut von abgestorbenen Schüppchen und anderen Ablagerungen, die sie am Atmen hindern und öffnen verstopfte Poren. Außerdem wird durch die sanfte Rubbelkur das Gewebe besser durchblutet. Der Teint strahlt wieder, die Haut fühlt sich frisch, samtweich und streichelzart an.

Generell sollten Peelings an den jeweiligen Hauttyp angepasst sein. So eignet sich bei normaler Haut beispielsweise ein Wasch-Peeling, während sensible oder trockene Haut von einer Peel-Off-Maske profitiert. Fettige und großporige Haut dagegen wird mit einer Peeling-Maske strahlend rein. Allzu oft sollte man die Schälkur jedoch nicht anwenden – nur etwa 1 bis 2 Mal pro Woche. Und auch der Körper braucht hin und wieder eine Abreibung! Mittlerweile gibt es sogar spezielle Peelings für die Hände und Füße, die die Haut weich und zart machen – so zeigt sich jeder Zentimeter des Körpers von seiner schönsten Seite!

Komm und peel mit mir: Peelings für alle Fälle

  1. Mechanische Peelings

Gemäß ihrer Wirkweise werden Peelings in verschiedene Kategorien unterteilt: Mechanische Peelings tragen mithilfe abrasiver Partikel wie etwa gemahlenen Fruchtkernen oder feinen Quarzsanden abgestorbene Zellen ab und eignen sich für normale, unempfindliche Haut. Bislang enthielten viele Peelings kleine Polyethylenkügelchen, die besonders hautschonend wirken, jedoch kaum abbaubar sind. Auf diese Mikrokunststoffpartikel soll im Sinne der Umwelt künftig verzichtet werden. „Die Plastikkügelchen können aufgrund ihrer chemischen Struktur in den Kläranlagen nicht zersetzt werden. Sie verunreinigen das Trinkwasser, gelangen in die Meere und über den Klärschlamm auf die Felder, wo sie sich beispielsweise in der Milch der Kühe anreichern. Mikroplastik ist damit in unserer Nahrungskette angekommen“, erklärt Markus Baumgärtner, Diplom-Chemiker und Geschäftsführer bei sensena Naturkosmetik. „Durch die Diskussion der letzten Monate und die Sensibilisierung der Verbraucher ist einiges in Bewegung geraten. Während die Behörden den Markt screenen, sind die Betriebe angehalten, nach alternativen Schleifkörpern zu suchen. Diese gibt es − Salze beispielsweise bauen sich in den Kläranlagen problemlos ab und sind in der Natur in riesigen Mengen vorhanden“, so der Experte.

  1. Enzymatische Peelings

Enzymatische Peelings sind aufgrund der enthaltenen Enzyme in der Lage, Eiweißbausteine zu spalten. Auf der Haut treffen sie auf Keratin, ein Eiweiß, das als Hornstoff von den Keratinozyten gebildet wird. So lösen enzymatische Peelings abgestorbene Hautzellen und überschüssigen Hauttalg besonders schonend ab. Sie eignen sich insbesondere für empfindliche und trockene Haut.

  1. Chemische Peelings

Chemische Peelings werden meist in dermatologischen Praxen durchgeführt. Mit Hilfe von chemischen Substanzen beschleunigen sie den Erneuerungsprozess der Haut und machen sie besonders glatt. Sie eignen sich für alle, die sich eine schnelle Verbesserung der Hautausstrahlung, die Verfeinerung von Falten und die Milderung von Sonnenschäden wünschen. Fruchtsäurepeelings, auch Alpha-Hydroxy-Acids oder kurz AHAs genannt, weichen die oberste Hornschicht auf, lösen sie und sorgen für ein glatteres und feineres Hautbild. Mit ihrer bakteriziden Wirkung erzielen sie bei Problemhaut mit Unreinheiten, Narben oder Pigmentstörungen beeindruckende Ergebnisse.

Quelle: beautypress.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.